Raubkopierer und Freunde

Ich möchte gerne nicht so viel über mich schreiben, weil ich denke dass man darauf achten sollte, was man im Internet über sich schreibt. Deshalb würde ich mich gerne daran halten, dass ich euch erzähle, wieso ich den Blog hier schreiben will. Bocato, das ist Musik. Musik ist für mich sehr sehr wichtig, denn ich lebe davon. Also, zum einen mache ich mein Geld damit, Musik zu beschützen. Ich arbeite bei der Kantonspolizei Zürich in der Abteilung für Raubkopierer. Das möchte ich euch so detailiert mitteilen, weil mir das Thema unheimlich am Herzen liegt. Ich finde es unglaublich, wie einfach es heute ist, Lieder übers Internet herunterzuladen. Das kann ich gast nicht glauben. Schliesslich gehören diese Lieder jemandem! Man würde ja auch nicht einfach das Auto von der Strasse mitnehmen, nur weils grad dasteht und man selber keines hat! Neulich fand ich im Internet sogar eine exakte Kopie des Kataloges der Bussen Geschwindigkeitsübertregung! Das ist zwar keine Musik aber den muss ein anderer Polizist ins Internet gestellt haben! Ich bin schon dabei herauszufinden, wer das war. Wenn ich den in die Finger bekommen, dann halte ich ihm einen Vortrag zum Thema Raubkopien. Schliesslich sollte der Polizist doch mit gutem Beispiel vorangehen, oder etwas nicht?

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Berufsleben

Motivation und Einsatz sind wichtige Faktoren im Berufsleben. Ohne Motivation wird der Arbeitsalltag lasch und fade. Arbeiter sind auch effizienter, wenn sie zufrieden sind. Dazu braucht es aber nicht einen Clown im Büro, sondern ein gutes Arbeitsklima. Dieses kann ergründet werden durch eine Mitarbeiterbefragung durch Spezialisten. Ist diese Befragung erst einmal durchgeführt, kommt es meistens zu Änderungen in den Prozessen oder den Positionen. Dabei werden Personen mit viel Engagement gefördert. Es ist daher ratsam, dass man sich in einem Job befindet, für den man sich begeistern kann. Es vermindert die Gefahr, dass man plötzlich einen blauen Brief zugeschickt bekommt. Andere wünschenswerte Charaktereigenschaften sind Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Wer diese noch nicht hat, kann sie fördern, indem er alltägliche Dinge einmal mit besonderer Beachtung erledigt und sich darauf konzentriert statt mehrere Dinge gleichzeitig zu machen, die dann aber qualitativ nicht stimmen.

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Mein fauler Sohn

Ich habe ja schon seit längerer Zeit über Weihnachtsgeschenke nachgedacht und werde nun wohl zumindest bei meinem Sohn schon eines kaufen. Obwohl, kaufen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Ich muss dazu sagen dass mein Sohnemann ziemlich faul ist. Er hat sich halt einfach auf dem Reichtum seines Alten ausgeruht und kaum was getan. Das soll sich jetzt allerdings ändern. Er ist nämlich ziemlich gut mit Computern und so möchte ich gerne, dass er ein Google AdWords Training macht. Dann kann er gleich auch noch ein wenig SEO lernen und dann soll er gefälligst selber seine Brötchen verdienen. Ich habe dem Jungen eine so teure Schule bezahlt, da finde ich es schon fast dreist dass er jetzt nichts macht. Meine Schwester hat dazu so ihre eigene Meinung. Sie findet dass ich den Jungen zu lange verwöhnt habe und er deshalb so ein fauler Sack ist. Das halte ich für eifersüchtiges Geschwafel, schliesslich war sie selber immer zu faul zum Arbeiten. Das ist ja klar, ansonsten würde sie nicht in einer so kleinen Wohnung leben. Schliesslich kann es jeder zu etwas bringen, wenn er nur hart genug dafür arbeitet. Aber ich schweife wieder in eine meiner Tiraden ab. Meine Frau mag das überhaupt nicht. Ich glaube, sie mag es vor allem deshalb nicht, weil sie nicht alles versteht. Ihr Deutsch ist halt noch nicht so gut.

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Weihnachten kommt bald…

Weihnachtszeit ist Geschenkzeit! Es ist zwar noch etwas früh im Jahr, um schon darüber nachzudenken. Aber früh planen kann erhebliche Entlastung bringen. Da im Dezember schon alle anderen Menschen wie wild die Läden bevölkern und sie sich statt Freude am Geschenkekaufen zu haben, einfach nur einen Riesenkrampf machen, ist es vielleicht wirklich besser, das alles jetzt schon zu erledigen. Jetzt werden sie auch nicht von zahlreichen Non-Profit-Organisationen belästigt, die den Weg in der Einkaufsstrasse versperren und Ihnen zwar ein nettes, aber gespieltes Lächeln schenken. Als Werbegeschenk bekommt man von diesen Organisationen dann meisten einen Schreiber oder einen Pin, was auch nicht viel Wert hat und somit lohnt es sich wirklich, solche Unternehmen zu umgehen. Werbegeschenke bekommt man ja sonst schon genug. Sie werden einem fast nachgeworfen. Wenn man aber im Juni oder Juli einkaufen geht, wird man über die Ruhe staunen. Da die Läden eigentlich nicht mit dem grossen Ansturm rechnen,  kann man in aller Ruhe und ohne Belästigungen seine Einkäufe tätigen. Zu Reizüberflutung kommt es auch nicht, da niemand zu dieser Jahreszeit shoppen geht, sondern alle in den Ferien auf Mallorca hocken. Was also hindert sie noch daran? Lassen sie sich’s gut ergehen im Dezember und erledigen sie, was erledigt werden kann, schon jetzt. Ihre Gesundheit wird es auch danken.

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Oder vielleicht einen neuen Job?

So ein Auto zu verkaufen ist doch ziemlich schwierig. Schliesslich weiss ich ja ganz genau, dass mich die meisten eigentlich nur ausnutzen wollen. Schliesslich ist der BMW, den ich gewonnen habe ja auch nicht so schlecht. Da möchte ich schon ein bisschen was dafür bekommen. Ich habe mir überlegt, ob ich vielleicht eines dieser gratis inserate schalten soll. Aber ich denke nicht, dass dann da jemand kommt, der das Auto wirklich zu schätzen weiss. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig überheblich aber was solls. Und sonst weiss ich halt nicht so genau, was ich machen soll. Wie im letzten Post schon gesagt, ich sollte meinen Sohn fragen, was ich da tun soll. Aber der ist ja nie da… Übrigens habe ich daran gedacht, einen neuen Job zu suchen. Ich habe mir ein paar stellenangebote angesehen und denke, dass ich da schon was finde. Ich wäre ja auch nicht so wählerisch. Obwohl, die Bezahlung sollte schon ok sein und der Beruf muss natürlich auch zu mir passen. Regale einräumen ist überhaupt nicht meine Sache. Das ist etwas für Studenten und Arme und ich bin ja nun schliesslich beides nicht. Aber ich denke, einen Job in einer Kulturstiftung wäre perfekt für mich. Schliesslich kenne ich mich in dem Bereich ja auch wirklich aus.

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Auto gewonnen und nun?

Neustens habe ich bei einer Verlosung einen BMW x1 gewonnen. Nun weiss ich wirklich nicht, was ich damit anfangen soll, denn ich habe schon zwei Autos. Zum Verschenken bin ich zu geizig und meine Kinder haben sowieso schon bessere Kärren. Die würden lieber Motorrad Occasionen bekommen. Aber mit dem habe ich nichts am Hut. Keine Ahnung, was so ein Motorrad auszeichnet und auf was man achten muss. Meiner Tochter hatte ich zum 18.ten Geburtstag einen Ford Mustang geschenkt, der sah recht gut aus. Fünf Jahre später hat sie ihn verkauft und sich stattdessen eine Harley gekauft. Ziemlich protzig, sieht aber wirklich auch gut aus. Mithalten kann ich da aber nicht. Sind meistens viel zu schwer, diese Motorräder. Ich mit meinen schlaffen Muskeln mag so einen nicht mal gerade halten. Meine Kinder sagen immer, ich solle doch mal ein Abonnement vom Fitnessstudio in der Stadt kaufen oder ins Aquafit. Aber das mag ich nun wirklich nicht. Fitnessstudio ist für junge Leute und nicht für alte wie mich. Und Aquafit ist für Leute, die noch älter sind als ich und sich sonst gar nicht mehr bewegen können. Mein Mann reklamiert auch manchmal über mein Fettpolster-Schwimmring. Aber was will er denn? Ich zu dick, er zu dünn – so ergänzen wir uns gegenseitig. Mein Mann will den BMW übrigens auch nicht. Er findet, der habe die falsche Farbe. Also am besten frage ich wahrscheinlich meinen Sohn, ob er ihn irgendwo zu einem guten Preis verkaufen kann. Ich bin auch bereit, ihm dafür etwas vom „Erlös“ abzugeben.

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